Der ultimative Weg zum Sieg! Schritt 1: Akzeptiere die Realität!

Wer kennt es nicht? „Schon wieder verloren, warum immer ich?“ „Wieso kriege ich immer so unfähige Leute zugelost?“ „Wie soll ich denn besser werden, wenn ich der Einzige bin, der nen Plan hat?“ „Ich will auch so spielen können, wie Progamer XY, aber die Anderen behindern mich!“ Wenn euch auch nur einer dieser Sätze bekannt vorkommt, dann solltet ihr jetzt weiterlesen.

(Bevor wir starten, noch eine Erklärung zu diesem Guide. Er wird in mehrere Kapitel unterteilt werden, da es sich um ein komplexes Thema handelt, welches nur sehr schwer begreifbar wäre, wenn wir euch alles auf einmal vorlegen würden. Viel wichtiger ist es, sich jedes einzelne Kapitel zu verinnerlichen, damit es sich in eurem Bewusstsein verfestigen kann und ihr den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen könnt. Außerdem sind die Hauptadressaten dieses Guides die männlichen Spieler der Community. Die Gründe werden im Guide selbst deutlich.) Dann wollen wir mal…

Tatsache ist: die Anzahl der Beschwerden über schlechte Mitspieler bei Heroes of the Storm nimmt stetig zu. Das sieht man in diversen Facebookgruppen und in jedem beliebigen Forum der „Heroes of the Storm“-Community. Der Durchschnittsspieler ist nun einfach mal besser, als „all die Leute“ mit denen er sich immer wieder abgeben muss. Dazu gibt es allerdings einen verwandten Fakt, den man sich mal durch den Kopf gehen lassen sollte:

Fragt man 1000 männliche Autofahrer, ob sie sich für überdurchschnittlich gute Fahrer halten, antworten ca 85% mit Ja. Es gibt verschiedene Umfragen und Studien zu dem Thema, auch in anderen Themengebieten. Wir könnten auch 10.000 Heroes-Spieler fragen… Das Ergebnis ist immer wieder das Selbe. Für diejenigen, die es gerade nicht sehen, die Antworten können nicht der Realität entsprechen. Es können nicht alle Jas zutreffen.

Woran das liegt? Am sogenannten Dunning-Kruger-Effekt. Den könnten wir jetzt lang und breit erklären, oder aber wir erläutern euch kurz ein paar Gründe, warum das so ist und was ihr dagegen tun könnt.

Zu allererst müssen wir der Tatsache ins Auge sehen, dass es wahrscheinlich nicht stimmt, dass wir besser sind als all die Anderen und, dass wir es leider nicht sehen können. Denn nur, wenn wir das akzeptieren, kann der Grundstein gelegt werden für den Weg zum besseren Spiel. Das ist einfacher gesagt als getan, da diese Umfragen und Studien auch gezeigt haben, dass selbst mit dem Wissen, dass diese Ergebnisse der Umfragen und Studien eine verzerrte Wahrnehmung offenbarten, die Probanden bei ihren Aussagen blieben .

Woher kommt dieses Phänomen? Warum denken wir, dass wir besser seien als all die Anderen, obwohl es nicht stimmt.

Schaut man sich unsere Gesellschaft an, sehen wir schnell ein, dass es sich in der Welt der Männer in allen Bereich um den Wettbewerb dreht, man muss sich in Allem messen. „Mein Auto ist schneller als deins.“ „Ich hab mehr Kills als der Andere.“ „Mein PC ist besser als deiner.“ Dazu kommt das Problem, dass sich unsere wettbewerbsorientierte Männerwelt inmitten einer Individualismusgesellschaft befindet. MEIN Auto, MEIN Haus, MEIN Boot… Wir messen uns also nicht nur mit Millionen Menschen im Internet, wir machen es auch noch alleine. Quasi ein 1 vs. all. So fühlt es sich meistens an, nicht wahr?!  Dass dieses Gefühl wirklich so ist, liegt an einem Mechanismus in der Psyche des Menschen, welcher einfach so arbeitet ohne, dass wir davon wissen oder er sich bei uns irgendwann einmal vorgestellt hat. Nun bringt es euch weniger den Namen dessen zu kennen, als zu verstehen, wie es funktioniert. Also ein Beispiel:

Nehmen wir einen Jungen der 4. Klasse. Er hat Probleme mit Fussball. Er denkt Folgendes: Fussball kann ich echt gar nicht. Ich treffe den Ball nie. Alle anderen sind besser im Fussball als ich. Ich werde Fussball nie können. Dieser junge Mann, und das wird jeder von euch nachvollziehen können, ist kein großer Fan von Fussball. Er guckt sich kein Spiel an, spielt nie mit und am Ende findet er Fussball nur noch sch…. Und wie wird es ihm erst gehen, wenn im Sportunterricht Fussball dran ist?

So würde es ziemlich vielen Jungen gehen. Wäre da nicht das Selbstbild, das jeder von sich hat, welches unser Unterbewusstsein um jeden Preis beschützen will. Denn ein negatives Selbstbild führt nicht nur zu inneren Qualen, es verkürzt die eigene Lebenserwartung auch ungemein. Unser Unterbewusstsein beschützt uns also und macht uns Mut. Die Folge: Millionen von Kindern spielen Fussball.

Das Gute an diesem Mechanismus ist, dass man am Ball bleibt. Und zwangsweise verbessert man sich, wenn auch nur kleinschrittig, im ausgesuchten Bereich. Deswegen sind Jungs und Männer im direkten Vergleich auch meistens besser in diversen Sportarten und Spielen als der weibliche Teil unserer Gesellschaft. Die Betonung liegt auf „meistens“. Die Hartnäckigkeit führt zwangsweise zu höherem Leistungsniveau als bei Mädchen und Frauen, da diese nicht mit dieser Art eines falschen Selbstbildes rumlaufen und ein Spiel oder eine Sportart früh aufgeben, wenn sie mit Niederlagen oder Unwohlbefinden konfrontiert sind. Nichtsdestotrotz sind die Leistungssteigerungen im Vergleich zu effizientem Training nur winzig.

 

Fassen wir also zusammen:

Unsere Selbstwahrnehmung ist nicht objektiv, sondern täuscht uns.

Wir sind eher „schlechter“, denn „besser“ als wir glauben.

Dieser Umstand ist normal und erfüllt einen Zweck.

 

Nun ist das Ziel dieses Guides ein unnormales Leistungsniveau. Denn ein „normales“ Leistungsniveau ist eben nur durchschnittlich. Nur mit überdurchschnittlichem Leistungsniveau bekommen wir mehr Siege und damit auch den gewünschten Erfolg. Also beenden wir die heutige Lektion mit einer Hausaufgabe:

 

Akzeptiert eure Durschnittlichkeit und erkennt, dass ihr nicht so trainiert seid wie ihr denkt. Wenn ihr das schafft, ändert sich euer Blick auf das was vor euch liegt und erst dann könnt ihr es ändern. Denn ihr könnt nichts ändern, was ihr nicht seht. Um es mit den Worten des Nobelpreisträgers William Faulkner zu sagen: „Intelligenz ist die Fähigkeit, seine Umgebung zu akzeptieren.“ Diese Fähigkeit, und damit auch die Intelligenz, ist erlernbar. Und nur mit dieser Akzeptanz kann der Blick auf uns Selbst ermöglicht werden.

Wenn ihre diese Hausaufgabe erfolgreich erfüllt, wird sich eure Wahrnehmung ändern. Daraus folgend wird eure Wissbegierigkeit zunehmen und ihr werdet euch mit solchen Sachen wie den Guides von heroesfire.com beschäftigen. Diese möchten wir besonders hervorheben, da bei den sehr guten Guides sehr ausführliche Erklärungen für und gegen verschiedene Talente aufgezeigt werden. Es gibt dort also sehr viel zu lernen. Auch werdet ihr kritischer mit eurem eigenen Spiel umgehen und vielleicht ergibt dies schon die ersten Fortschritte. Viel Erfolg!

 

Nächste Woche dann Schritt 2: Let’s have some fun! Der Faktor Emotion.

Quelle: http://wikipedia/

About soxbomb

Als Zocker der ersten Stunde spiele ich alles was mir unter die Finger kommt. Am besten aber bin ich im Shooter Genre aufgehoben, als ehemaliger eSportler / Counterstriker liegt mir das Genre und dessen Community besonders am Herzen. Aber auch der Blick über den Tellerrand bleibt natürlich nicht auf der Strecke. So zocke ich auch gerne mal das ein oder andere Rollenspiel und auch Strategie Spielen oder tollen Indie Titeln bin ich nicht abgeneigt.

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