Dawn of War kehrt mit einem neuen, umfangreichen Gameplay-Trailer zurück und zeigt, was Spieler im vierten Teil der legendären Echtzeitstrategieserie erwartet. Am 21. Oktober 2026 hat Warhammer Community einen rund neunminütigen Überblick zu Warhammer 40.000: Dawn of War IV veröffentlicht, der einen genaueren Blick auf die Kampagnen, die spielbaren Fraktionen und die verschiedenen Spielmodi erlaubt. Dabei wird deutlich, dass sich der neue Teil nicht nur an langjährige Fans der Reihe richtet, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten bieten soll, die Schlachten des 41. Jahrtausends auf unterschiedliche Weise zu erleben.
Das Spiel entsteht bei KING Art Games und wird von Deep Silver veröffentlicht. Die Veröffentlichung ist für den 3. Dezember 2026 geplant. Wer sich für die Commander Edition entscheidet, soll bereits drei Tage früher in die Schlacht ziehen können. Bis dahin liefert der neue Trailer einen ausführlichen Eindruck davon, wie die Rückkehr nach Kronus aussehen wird.
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Vier Fraktionen kämpfen um Kronus
Im Mittelpunkt von Dawn of War IV steht erneut der Planet Kronus, den viele Spieler bereits aus Dawn of War: Dark Crusade kennen. Die Welt wird zum Schauplatz eines neuen Konflikts, in dem mehrere Fraktionen um die Kontrolle kämpfen und ihre eigenen Ziele verfolgen.
Spieler können dabei vier Fraktionen befehligen: die Space Marines, die Orks, die Necrons und das Adeptus Mechanicus. Innerhalb der Space Marines stehen sowohl die Blood Ravens als auch die Dark Angels zur Verfügung. Damit treffen zwei Orden mit unterschiedlichen Traditionen und Charakteristika aufeinander, während die Xenos und die Diener des Maschinengottes ebenfalls um die Vorherrschaft ringen.
Die Blood Ravens kehren mit einer besonderen Verbindung zu Kronus zurück. Der Planet spielte bereits in früheren Ereignissen der Reihe eine wichtige Rolle und ist für den Orden auch als Rekrutierungswelt von Bedeutung. Nach den verheerenden Ereignissen rund um den Großen Riss sind die Blood Ravens jedoch von Verstärkungen abgeschnitten und müssen sich einer wachsenden Bedrohung stellen.
Die Dark Angels treten als wichtige Verbündete an ihre Seite. Gleichzeitig verfolgen die Necrons unter der Führung des Chronomanten Thothmek ihre eigenen Pläne, während Orks und Adeptus Mechanicus ebenfalls in den Konflikt eingreifen. Der Trailer verspricht damit eine Geschichte, in der nicht nur große Armeen aufeinandertreffen, sondern auch die unterschiedlichen Interessen der Fraktionen eine wichtige Rolle spielen.
Dawn of War IV mit mehr als 70 Missionen in vier Kampagnen
Eine der größten Ankündigungen betrifft den Umfang der Einzelspieler-Inhalte. Dawn of War IV soll vier Kampagnen mit insgesamt mehr als 70 Missionen bieten. Dabei handelt es sich nicht einfach um eine lange Reihe voneinander unabhängiger Gefechte, denn die Kampagnen sollen auch Entscheidungen und unterschiedliche Wege durch die Geschichte ermöglichen.
Die einzelnen Fraktionen bringen ihre eigenen Einheiten, Spielmechaniken und taktischen Möglichkeiten mit. Dadurch soll sich der Umgang mit den Armeen deutlich unterscheiden. Während Space Marines mit schlagkräftigen Eliteeinheiten in die Schlacht ziehen, setzen Orks auf ihre rohe Gewalt und zahlenmäßige Stärke. Die Necrons verfügen über uralte Technologie, während das Adeptus Mechanicus seine Kriegsmaschinen und spezialisierten Truppen ins Feld führt.
Für Fans der Reihe ist besonders interessant, dass die Kampagnen nicht nur unterschiedliche Perspektiven auf den Konflikt bieten sollen, sondern auch die verschiedenen Fraktionen spielerisch voneinander abheben. Wer mehrere Kampagnen durchspielt, soll dadurch verschiedene Seiten des Krieges um Kronus kennenlernen.
Gefechte gegen die KI und Mehrspieler-Schlachten
Neben den Kampagnen bietet Dawn of War IV einen umfangreichen Gefechtsmodus. Im sogenannten Skirmish-Modus können Spieler zahlreiche Einstellungen anpassen, verschiedene Gefechtstypen auswählen und gegen bis zu fünf KI-Gegner antreten.
Dadurch lassen sich Schlachten nach den eigenen Vorstellungen gestalten, bevor man sich in den Mehrspieler-Modus wagt. Ob man zunächst seine bevorzugte Fraktion kennenlernen, neue Taktiken ausprobieren oder sich besonders anspruchsvollen Gefechten stellen möchte, bleibt dabei weitgehend der eigenen Entscheidung überlassen.
Für den Mehrspieler-Modus sind außerdem 30 Karten angekündigt. Dort können Spieler ihre Armeen gegen andere Kommandanten ins Feld führen und beweisen, dass sie nicht nur die Stärken ihrer Fraktion kennen, sondern auch auf die Strategien ihrer Gegner reagieren können.
Gerade für ein Echtzeitstrategiespiel ist dieser Bereich entscheidend. Die Kampagnen können eine spannende Geschichte erzählen, doch langfristig hängt ein großer Teil der Wiederspielbarkeit davon ab, wie abwechslungsreich sich die Gefechte gegen menschliche Gegner gestalten.
The Last Stand kehrt zurück zu Dawn of War
Eine weitere erfreuliche Nachricht für langjährige Fans ist die Rückkehr von The Last Stand. Der kooperative Überlebensmodus gehörte bereits in früheren Teilen der Reihe zu den beliebten Spielmöglichkeiten und kehrt nun in Dawn of War IV zurück.
In diesem Modus treten drei Spieler gemeinsam gegen immer neue Angriffswellen an. Dabei wählen sie aus fünf Helden und stellen eine eigene Streitmacht aus unterstützenden Einheiten zusammen. Das Ziel besteht darin, den Angriffen der Gegner so lange wie möglich standzuhalten und die Fähigkeiten der eigenen Truppe sinnvoll miteinander zu kombinieren.
Anders als in klassischen Gefechten steht hier nicht allein die Eroberung von Gebieten oder die Vernichtung einer gegnerischen Basis im Vordergrund. Vielmehr müssen die Spieler zusammenarbeiten, ihre Einheiten geschickt einsetzen und sich gegen immer neue Bedrohungen behaupten.
Die Rückkehr von The Last Stand erweitert das Spiel damit um einen kooperativen Modus, der sich besonders für gemeinsame Spielabende eignet und eine andere Herausforderung als die regulären Kampagnen bietet.
Eigene Farbschemata für jede Armee
Auch die Individualisierung der eigenen Streitkräfte soll in Dawn of War IV umfangreicher ausfallen als bisher. Dafür wird das überarbeitete Painter-System eingeführt, mit dem Spieler ihre Armeen nach eigenen Vorstellungen gestalten können.
Neben zahlreichen vorgefertigten Farbschemata lassen sich eigene Kombinationen aus Farben, Abzeichen und Ausrüstungsoptionen erstellen. Besonders interessant ist die Möglichkeit, Rüstungen und Ausrüstungsteile erstmals einzeln zu bemalen, anstatt sich auf ein einheitliches Farbschema für die gesamte Einheit beschränken zu müssen.
Für Warhammer-Fans, die ihre Armeen auch auf dem Tabletop individuell gestalten, dürfte dieses System besonders reizvoll sein. So lassen sich beispielsweise eigene Ordensfarben, persönliche Abzeichen oder ungewöhnliche Farbkombinationen umsetzen, um die eigenen Streitkräfte von anderen Armeen abzuheben.
Die Individualisierung bleibt dabei nicht nur ein nebensächliches Extra, sondern gibt den Spielern eine weitere Möglichkeit, ihre Verbindung zu den eigenen Truppen auszudrücken.
Was kommt nach der Veröffentlichung?
Die Entwickler haben bereits angekündigt, dass die Unterstützung für Dawn of War IV nicht mit der Veröffentlichung enden soll. Für das erste Jahr sind kostenlose Updates geplant, die unter anderem neue Karten, Spielmodi, Kommandanten und einen Missionseditor enthalten sollen. Außerdem soll der beliebte Kreuzzugsmodus zurückkehren.
Zusätzlich sind zwei größere Story-Erweiterungen angekündigt, die den Konflikt auf Kronus weiter vertiefen sollen. Im Rahmen dieser Erweiterungen ist auch eine neue spielbare Fraktion vorgesehen. Welche Fraktion das sein wird und wie sie sich in die bestehenden Konflikte einfügt, bleibt abzuwarten.
Diese Pläne könnten dafür sorgen, dass sich das Spiel nach seiner Veröffentlichung weiterentwickelt und auch langfristig neue Herausforderungen bietet. Besonders der Missionseditor dürfte für Spieler interessant werden, die eigene Gefechte erstellen und ihre Vorstellungen von den Schlachten des 41. Jahrtausends umsetzen möchten.
Dawn of War steht vor der Rückkehr
Der neue Gameplay-Trailer zeigt, dass Dawn of War IV an vielen Stellen auf die Stärken der bisherigen Reihe setzen möchte. Große Armeen, unterschiedliche Fraktionen und taktisch anspruchsvolle Gefechte bilden weiterhin das Herzstück des Spiels. Gleichzeitig sollen vier umfangreiche Kampagnen, der kooperative Modus The Last Stand und zahlreiche Möglichkeiten zur Individualisierung für Abwechslung sorgen.
Besonders die Rückkehr nach Kronus dürfte bei langjährigen Fans Erinnerungen an Dawn of War: Dark Crusade wecken. Mit den Blood Ravens, den Dark Angels, den Necrons, den Orks und dem Adeptus Mechanicus treffen bekannte Fraktionen aufeinander, deren Interessen weit über die Kontrolle einer einzelnen Welt hinausgehen.
Ob Dawn of War IV tatsächlich an die großen Erfolge seiner Vorgänger anknüpfen kann, wird sich erst nach der Veröffentlichung zeigen. Der neue Trailer liefert jedoch einen ausführlichen Eindruck davon, was Spieler erwartet, und macht deutlich, dass die Entwickler nicht nur eine neue Kampagne, sondern ein umfangreiches Echtzeitstrategiespiel mit mehreren Spielmöglichkeiten schaffen wollen.
Am 3. Dezember 2026 beginnt der Kampf um Kronus erneut.
> Schaut euch hier das große Update zu Space Marine 2 an
Quellen
- Warhammer Community: Huge Warhammer 40,000: Dawn of War IV game overview trailer revealed
- Warhammer Community: Warhammer 40,000: Dawn of War IV – Official Game Overview Trailer
- PLAION Press Server: New Trailer: Dawn of War IV Deploys Massive Game Overview
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