Der Weg in den Nexus -Fanfiction- Teil 1

Unsere Helden kämpfen im Nexus für Ruhm und Ehre. Doch wie sind sie eigentlich dort hin gekommen? Mit dieser kleinen Fanfiction Geschichtsserie wollen wir euch zeigen, wie die Helden möglicherweise in den Nexus gelangt sind und wieso sie dort kämpfen wollen. Jede dieser Geschichten ist reine Fiktion! Viel Spaß beim Lesen.

Das Kopfgeld

Die grünen Hügel vom Tal der vier Winde wurden von einem unheimlichen, dichten Nebel bedeckt. Die Sonne war kaum zu erkennen. Sie sah aus wie ein Glühkäfer, der hinter einem Vorhang verharrte. Es war noch zu früh für die meisten Pandaren, um den Markt zu besuchen. Pandaren liebten es, möglichst lange in ihren Betten zu liegen. Kein Wunder, da die Meisten von ihnen die Nächte in den unzähligen Tavernen und Brauereien verbrachten. Pandaren tranken zwar viel und gerne, aber sie blieben immer ruhig und gelassen. Eine Eigenschafft, um die sie von vielen Völkern beneidet wurden. Trotzdem gab es immer wieder mal kleine Streitigkeiten, es artete aber nur sehr selten aus. Es gab meistens andere Wesen als die Pandaren, die auf dem Kontinent, Pandaria, Ärger machten.

Chen Sturmbräu war gerade mit seiner Nichte Li Li auf dem Halbhügel Markt, um ihre Vorräte aufzustocken. Chen selbst war ein Frühaufsteher und genoss die morgentliche Ruhe. Li Li hingegen, würde lieber weiterschlafen. Ihr Fell war zerzaust und sie wirkte wie im Halbschlaf, als sie ihrem geliebten Onkel hinterher torkelte. >>Warum müssen wir immer so früh morgens schon einkaufen?<< fragte sie, gefolgt von einem lauten Gähnen. Chen lachte leise und antwortete: >>Eine wahre Kämpferin ist zu jeder Zeit bereit.<< Li Li verschränkte die Arme und murmelte: >>Ich bin aber keine Kämpferin.<< >>Du wirst einmal besser sein, als dein alter Onkel Chen.<<, versprach Chen und lachte abermals.

Chen selber war ein  Braumeister-Mönch, der als einer der stärksten Kämpfer Pandarias galt. Ein Braumeister war ein Mönch, der sein selbst gebrautes Bier aktiv im Kampf einsetzen konnte. Selbst im Kampf trug er immer ein kleines Fass mit sich herum. Das Fass und sein einfacher Holzstab waren dabei seine einzigen Waffen. Er brauchte keine Klinge oder Rüstung. Li Li hingegen, war ein Naturtalent in der Beherrschung des Schlangenstiles. Sie konnte Tränke brauen, die kleine Wunden sofort verschwinden ließen. Auch wenn sie selber im Kampf nicht sehr gefährlich für die Gegner war, so war ihre Fähigkeit andere zu Heilen, etwas, das viele Kämpfe zu ihren Gunsten ausgehen lies. Sie war zwar noch sehr jung, aber durch das abenteuerliche Leben, das sie Dank ihres Onkels führte, musste sie schon oft ihre Stärke unter Beweis stellen.

>>Ach Onkel, das bin ich doch jetzt schon.<< antwortete Li Li und lachte nun auch leise. >>Manchmal glaube ich das auch.<< antwortete Chen grinsend und hob sie auf seine Schultern. Er hielt an einen der Stände und kaufte eine Zimtrolle, die er gleich an Li Li weiterreichte. Wenn es eins gab, was Pandaren lieber mochten als schlafen, dann war es essen. Li Li verputzte die Zimtrolle in windeseile. Chen spürte wie die Krümmel auf seinen Kopf fielen. Er wollte gar nicht erst in den Spiegel schauen, doch für seine Nichte nahm er auch das hin, ohne sich zu beschweren. >>Onkel, schau mal!<< rief Lili mit vollem Mund und zog Chen am linken Ohr. >>Aua… was denn?<< fragte Chen erschrocken. Er schaute nach oben und sah wie Lili auf ein Zettel zeigte, der an einer Hauswand aushing. Als er sich den Zettel schnappte, las er extra laut vor :

>>Gesucht – Murky, der Murloc.

Auffälligkeiten:

Große Augen, grüne Schuppen, hält sich zumeist im hohen Gras auf.

Zuletzt gesehen an der Grenze zum Jadewald.

Belohnung :

zweitausend Gold<<

 

Als er zu Ende gelesen hatte, hing er den Zettel wieder an die Hauswand und ging weiter. >>Willst du etwa keine zweitausend Gold!?!<< fragte Li Li extra laut. >>Wir sind keine Kopfgeldjäger, junge Dame. Wir haben ganz andere Aufgaben.<< erklärte Chen mit ernster Miene. >>Aufgaben? Du sitzt den ganzen Tag am Fenster, trinkst Unmengen Bier und begaffst die jungen Mädchen, die gerade aus dem Dojo von nebenan kommen!<< schrie Li Li lachend und zog ihm wieder am selben Ohr, wie schon zuvor. Alle Augen waren nun auf Chen gerichtet. Er konnte froh sein, dass nur sehr wenige derzeit in Hörweite waren, trotzdem wird sich so etwas schnell herumsprechen. Er zog sich seinen Strohhut ins Gesicht und murmelte verlegen >>Kannst du bitte leiser reden?<< Li Li biss ihn nun in das Ohr und sagte dabei fast unverständlich: >>Nur wenn wir diesen Murloc jagen gehen.<< Chen seufzte laut und willigte ein, was Li Li zu einem lauten >>Juhu!<< bewegte .

Es war schon ein paar Wochen her, dass sie etwas anderes getan hatte, außer einzukaufen und die Schule zu besuchen. >>Aber erst einmal müssen wir die Vorräte zu Gao bringen, du weißt doch, dass er sonst nicht klar kommt.<< sagte Chen und seufzte noch einmal. Li Li nickte aufgeregt und lachte leise.

Nachdem Chen und Li Li den Einkauf in der Brauerei von Gao abgeladen hatten, machten sie sich auf den Weg in Richtung Jadewald. Er war nicht weit entfernt, daher gingen sie zu Fuß. Chen hatte sich ein Fass seines Spezialgebräus auf den Rücken gebunden und benutzte seinen Kampfstab als Wanderstock. Li Li hingegen, war so energiegeladen, dass sie den gesamten Weg lang, mit ihrem Stab unsichtbare Gegner bekämpft hatte. Chen musste daher die ganze Zeit grinsen und auch den ein oder anderen Lacher konnte er sich nicht verkneifen, wenn verstörte Reisende einen großen Bogen um sie machten. >>Ist das nicht viel besser, Onkel?<< fragte Li Li nach einer Weile. >>Was meinst du?<< wollte Chen wissen. >>Ich bin viel lieber mit dir unterwegs, als in dieser doofen Schule zu sitzen.<< erklärte Li Li. >>Du weißt genau, dass nur deine Meisterin Shilo dir die Kunst des Schlangenstils beibringen kann. Ich bin auf diesem Gebiet nicht bewandert.<< sagte Chen und musste breit grinsen, als er an Shilo dachte. >>Ich weiß schon warum du gerade SIE ausgewählt hast, mich zu unterrichten.<< sagte Li Li leise und verschränkte die Arme. Chen lachte und antwortete >>Weil sie dir beibringen kann, wie du andere beschützen kannst. Außerdem schien sie nett zu sein.<< Li Li schaute ihn an und sagte >>Nicht zu vergessen, dass sie ganz schön große…<< Ein Knistern, das aus einem Busch vor ihnen kam, lies Li Li sofort verstummen. Chen nahm den Stab in beide Hände und machte sich bereit, einen Angriff zu blocken. Li Li hingegen stellte sich hinter ihn und öffnete ihr kleines Fläschchen, das sie am Gürtel trug. In dem Fläschchen befand sich ihr magischer Nebel, den sie aktiv im Kampf einsetzen konnte.

Ein weiteres Rascheln ließ beide eine angespanntere Haltung einnehmen. Plötzlich sprang ein Jadetiger auf Chen zu. Er reagierte blitzschnell und schlug mit dem Ende seines Stabes auf den Schädel des Tigers. Ein lautes Knacken ertönte und das Tier fiel leblos zu Boden. Trotz seiner schnellen Reflexe bemerkte Chen, dass Blut von seinem Oberarm tropfte. >>Früher hättest du dich nicht erwischen lassen.<< sagte Li Li leise und fing an ihren heilenden Nebel über der Wunde zu verteilen. >>Auch ich werde älter.<< antwortete Chen und klang dabei weitaus mürrischer, als er es vorhatte. >>Ach Onkel, ein paar Jahre darfst du noch auf mich aufpassen.<< scherzte Li Li und lachte leise. Chen antwortete mit einem leichten Lächeln, doch er wusste, dass sie Recht hatte. Früher wäre ihm so etwas nicht passiert. Doch es war nicht das Alter, nein, es war das mangelnde Training, das ihn immer langsamer machte.

>>So das sollte reichen Onkel.<< sagte Li Li lachend, als sie die Wunde verschlossen hatte und drückte noch einen Kuss auf diese. >>Oh, jetzt geht es mir schon viel besser!<< sagte Chen und lachte laut. Li Li antwortete >>Das will ich auch hoffen.<< und verschloss das Fläschchen wieder, bevor sie leise fragte >>Warum hat der Tiger uns überhaupt angegriffen?<< Chen überlegte kurz und antwortete dann >>Irgendetwas muss diesen Tiger aus seinem Revier verscheucht haben, so nah an den Wegen waren sie eigentlich nie.<< >>Vielleicht dieser Murloc?<< fragte Li Li. >>Das kann schon sein. Wir sollten vorsichtig sein, Kleines.<< murmelte Chen und tätschelte Li Li.

Sie folgten weiter dem schmalen Pfad, der über die grünen Hügel verlief. Bei jedem Gebüsch am Wegesrand wurden sie dabei etwas langsamer und spitzten die Ohren. Der Nebel aus den Morgenstunden hatte sich längst verzogen und die Sonne prallte direkt auf ihr schwarz/weißes Fell. Chen dachte gerade daran, wie gerne er auf seiner Terrasse ein Schläfchen halten würde. Dazu würde er ein kühles Bier trinken und die ein oder andere Pandarendame sehen, die im Dojo übte. Bei den Pandaren gab es nur wenige, die nicht wussten, wie man kämpfen musste, um seine Gegner auch mit wenig Kraft abzuwehren. Doch sie lernten nie den Angriff, immer nur die Verteidigung. Einen Kampf zu provozieren, war für die Pandaren wie gegen ein ungeschriebenes Gesetz zu verstoßen. Sie erreichten bald den kleinen Schrein an der Grenze zum Jadewald. Er war nicht nur eine Markierung der Grenze, er war viel mehr als ein Ort der Ruhe gedacht. Sie gingen auf die kleine Brücke, die mit kunstvollen Verzierungen geschmückt war und blickten auf den Fluss unter sich. >>Ein Murloc war doch eine Art Fischwesen, oder?<< fragte Li Li, die bisher noch keinen Murloc gesehen hatte. In Pandaria waren sie auch eigentlich nicht anzutreffen, nur manchmal verirrten sich einige auf diesen Kontinent. Es hieß sogar, dass einige Nachtelfen versucht hätten, sie hier anzusiedeln, die meisten Pandaren waren natürlich dagegen. Sie hatten genug Ärger mit den Shed-lingen, die tiefe Tunnel unter ihren Feldern gruben und die Feldarbeit erschwerten. Die Feldarbeit war aber nunmal das, was die meisten Pandaren im Tal der Vier Winde betrieben. >>Ja, wir sollten am Wasser entlang gehen.<< antwortete Chen und hob Li Li wieder auf seine Schultern. Li Li lachte dabei laut und schrie >>Höher!<< Chen wäre zwar anfangs am liebsten zu Hause geblieben, aber als er sah wie viel Freude seine Nichte bei diesem kleinen Abenteuer hatte, war er doch froh, dass sie ihn dazu überreden konnte.

Das Wasser war kristallklar wie immer, doch da, wo sonst hunderte von Fischen waren, gab es nur noch wenige, die panisch umher schwammen. >>Irgendetwas hat den Fischbestand ordentlich reduziert.<< sagte Chen leise. >>Fisch schmeckt mir sowieso nicht!<< antwortete Li Li und streckte den Fischen ihre Zunge entgegen. Chen lachte leise und schaute sich weiter um. Jede Menge Fischgräten lagen am Ufer und bestärkten den Verdacht, dass irgendetwas ziemlich hungrig war. Li Li schien sie gar nicht zu bemerken, aber Chen fiel auf, dass es immer mehr wurden umso weiter sie dem Fluss folgten. Er war sich sicher, dass er die gesuchte Kreatur finden würde, wenn er nur weiter dem Fluss folgte. Kein Tier nagte einen Fisch mit solch einer Gründlichkeit ab. Nicht einmal ein Goblin wäre so gründlich gewesen, obwohl sie mit ihren kleinen Zähnen sicherlich dazu in der Lage wären. Dazu gab es keine anderen Anzeichen, als die verteilten Fischgräten. Ein Goblin hätte sicherlich noch mehr Müll in der Gegend verteilt. Sie hatten schon oft Probleme gehabt, sich an die Naturverbundenheit der Pandaren zu gewöhnen. Aber damit hatten eigentlich alle Völker so ihre Probleme.

>>Die Gräten kommen nun immer häufiger.<< murmelte Li Li leise. >>Oh? Du hast sie also doch bemerkt?<< fragte Chen zufrieden. >>Natürlich habe ich die bemerkt! Ich bin doch nicht blind!<< entgegnete Li Li lautstark.

Ein leises Blubbern lies beide aufschrecken. Sofort sprang Lili von Chens Schultern und ging wieder in die Kampfhaltung. Chen bemerkte erst jetzt, dass das Wasser an der Stelle, von der das Geräusch kam, undurchsichtig war. Es wirkte, als ob etwas den sandigen Boden aufgewirbelt hätte. Ein Fisch flog ihnen entgegen, den Li Li mit ihrem Stab abfing und wegschlug. Er landete nur ein paar Meter neben ihnen. Doch er stank grässlich. Er war schon stark verwesen und blähte sich nun bedrohlich auf. Chen und Li Li beobachteten weiterhin das Wasser, als der Fisch mit einem lauten Knall explodierte und ein sonderbaren Schleim auf dem Boden verteilte. Es war nicht einfach, ein verfaulter Fisch der geworfen wurde, er musste mit einer Art Sekret gefüllt gewesen sein. Auf natürliche Weise war dieser Schleim auf jeden Fall nicht entstanden.

Zum Glück standen die beiden nicht in dem Bereich, wo der Schleim verteilt wurde, sie wussten nicht, wie toxisch dieser eventuell war. Li Li öffnete das Fläschchen und stellte sich nun hinter Chen auf. Dieser wiederum band sich das Fass vom Rücken und trug es mit dem linken Arm. Ein normaler Pandare hätte schon Probleme gehabt, es mit beiden Armen hochzuheben, aber für Chen war dies kein Gewicht. Er trug es ja auch die meiste Zeit mit sich herum. Alleine mit diesem Wissen konnte man sich ausmalen, wie verheerend seine Schläge mit dem Stab sein würden. Nur wenige würden einen solchen Schlag überhaupt überleben. >>Was war denn das zum Geier?<< fragte Li Li als sich nichts tat. >>Ich weiß es nicht, aber wir sollten lieber aufpassen und weiteren dieser Dinger besser ausweichen. Ich möchte diesen Schleim nicht in meinem Fell haben.<< murmelte Chen leise.

Er bemerkte die kleinen Wellen, die auf der Wasseroberfläche entstanden und fokussierte seinen Blick auf diese. Er sah, wie zwei große, gelbliche Augen ihn und Li Li aus dem Wasser heraus anstarrten. Er erkannte, dass sie zu einem Murloc gehören mussten, aber nach dem, was er sah, musste es ein sehr junger Murloc sein. Chen atmete tief durch und wollte gerade auf den Murloc zu stürmen, da verschwand er auch schon wieder im sandigen Wasser. Noch bevor einer der beiden etwas sagen konnte, sahen sie, wie der kleine Murloc am anderen Ufer des Flusses panisch in eine kleine Höhle rannte. Wahrscheinlich war dies mal ein Bau der Shed-linge. >>Hinterher!<< rief Li Li und wollte gerade in den Fluss steigen. Doch Chen packte sie am Kragen und ermahnte sie. >>Warte.<<, Li Li wollte gerade protestieren, da hob er sie wieder auf seine Schultern und stieg in den Fluss. Dieser war nicht besonders Tief an den meisten stellen und so wurde zumindest nur Chen nass. Li Li konnte von hier oben in die Höhle schauen und sagte >>Von dort aus erscheint ein helles Licht, Onkel.<< >>Wahrscheinlich einer dieser Murlocs, die einfache Magie beherrschen.<< antwortete Chen leise. >>Aber hast du gesehen, wie klein er noch war?<< fragte Li Li aufgeregt. >>Ja, so einen jungen Murloc habe ich noch nie gesehen. Kein Wunder, dass er so viel frisst.<< antwortete Chen. >>Ich bin auch klein und du futterst mehr als ich.<< sagte Li Li und versuchte sich weiter in die Höhe zu strecken, um mehr von der Höhle zu sehen. Doch Chen war schon bis zu den Schultern im Wasser, so hatte sie nur die Decke der Höhle im Blick.

Als beide das andere Ufer erreicht hatten, schüttelte sich Chen kräftig und seufzte. >>Die Klamotten habe ich mir gerade erst schneidern lassen.<< murmelte er niedergeschlagen. >>Das ist doch nur Wasser!<< sagte Li Li und klopfte ihm mit dem Stab auf den Rücken. >>Hey, was soll das?<< fragte Chen überrascht. >>Lass uns endlich den Murloc fangen!<< sagte Li Li und rannte vor. Chen hatte versucht sie wieder am Kragen zu packen, aber dieses mal war er zu langsam. Also rannte er ihr zügig hinterher.

Als beide in der Höhle ankamen, blickten beide verwundert auf ein Portal. Es war nicht ersichtlich, wohin es führte, aber die Höhle war sehr klein und der Murloc war nicht mehr zu sehen. Er musste also durch das Portal geflohen sein. >>Was machen wir jetzt?<< fragte Li Li. Ein Portal war nichts besonderes hier auf Pandaria, aber von einem solchen Portal hier mitten in einer kleinen Höhle, hörten sie noch nie. >>Wir sollten zurück, in die Stadt gehen, das ist es nicht wert. Wer weiß, wohin dieses Portal führen wird.<< antwortete Chen. Li Li verschränkte die Arme und fragte >>Hast du etwa Angst?<< Chen antwortete >>Ich habe Angst um dich, nicht um mich.<< und schaute sie mit ernster Miene an. >>Dann ist ja gut.<< sagte Li Li laut und lachte. >>Was meinst du damit?<< wollte Chen wissen. Noch bevor er reagieren konnte, sprang Li Li durch das Portal. >>Warte!<< rief Chen, aber sie konnte es nicht mehr hören. Sie hätte es wahrscheinlich sowieso nicht beachtet. Sie erinnerte Chen oft an sich selbst, als er noch jung war, er hätte auch nicht auf sich gehört. >>Dieses Kind wird mich irgendwann noch wahnsinnig machen.<< sagte Chen und lächelte, als er auch in das Portal sprang.

Wie gefiel euch der erste Teil der Geschichte? Schreibt es uns doch einmal in die Kommentare.

Quelle: stormkings

About soxbomb

Als Zocker der ersten Stunde spiele ich alles was mir unter die Finger kommt. Am besten aber bin ich im Shooter Genre aufgehoben, als ehemaliger eSportler / Counterstriker liegt mir das Genre und dessen Community besonders am Herzen. Aber auch der Blick über den Tellerrand bleibt natürlich nicht auf der Strecke. So zocke ich auch gerne mal das ein oder andere Rollenspiel und auch Strategie Spielen oder tollen Indie Titeln bin ich nicht abgeneigt.

Check Also

Heroes of the Storm Free-to-Play-Heldenrotation – 17.10.2017 – 23.10.2017

Die aktuelle Free-to-Play-Rota Am Dienstag, den 17. Oktober 2017 hat Blizzard wieder 14 Helden in die Free-to-Play-Rota …

Blizzard kündigt Nexus Games Europe an!

Heldenliga-Spieler aufgepasst: Blizzard kündigt das wohl größte Competitive-Turnier nach der HGC an! Am 14. November, 10 …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Advertisment ad adsense adlogger